Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht

Hauptbeschreibung Im Fokus dieses Buches stehen die Grundlagen und Perspektiven der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung für junge Flüchtlinge in Deutschland. Bildung stattet Menschen mit unverzichtbaren Kompetenzen aus und legt die sozialen und kulturellen Fundamente des Zusammenlebens. Nach den OECD-Bildungsstudien der vergangenen Jahre ist Deutschland aber noch weit von dem Ziel entfernt, benachteiligte Schülerinnen und Schüler in Deutschland ausreichend zu fördern und allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen zu bieten. Dies gilt in besonderem Maße für jugendliche Flüchtlinge, die durch ihre schlechte wirtschaftliche Lage, aufenthaltsrechtliche Beschränkungen und psychosoziale Belastungen besonders unter mangelnden Bildungschancen leiden. Wissenschaftler und Praktiker plädieren in diesem Buch für eine Verbesserung der Situation von Kinderflüchtlingen im Bildungssystem und in anderen Lebensbereichen. Um die unterschiedlichen Implikationen des Rechts auf Bildung junger Flüchtlinge zu verdeutlichen, werden biografische, sozialwissenschaftliche, ethische und rechtliche Facetten beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Geleitworte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung Vernor Muñoz-Villalobos, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung Einleitung (Lothar Krappmann, Andreas Lob-Hüdepohl, Axel Bohmeyer, Stefan Kurzke-Maasmeier) A. Biografische Wegerkundungen 1. Von Zenica nach Chicago. Eine autobiografische Bildungsreise (Sanja Jagesic) 2. "Etwas für die Gerechtigkeit tun" Ein Gespräch mit Ibrahim Kanalan 3. Die Proviantmeisterin - Elizabeths Geschichte (Stefan Kurzke-Maasmeier) B. Fachwissenschaftliche Zugänge ISozial- und Humanwissenschaftliche Perspektiven 1. Europa als Integrationsprojekt: Globale Migrationsbewegungen und die Chancen europäischer Gesellschaften (Rita Süßmuth) 2.Junge Flüchtlinge - ein blinder Fleck der