Unternehmensgrndung in Osteuropa: Ein Investitionsleitfaden fr Kroatien

Kroatien hat sich seit seiner Unabhngigkeit in den Jahren 1991 bis 2011 besser entwickelt als die brigen Lnder in Mittel- und Osteuropa. Trotz des, whrend der Wirtschaftskrise, ausgebliebenen Wirtschaftswachstums sind die Aussichten positiv. Fr den 2013 anstehenden EU-Beitritt ist ein Wirtschaftswachstum 1 bis 1,5 Prozent prognostiziert. Im Rahmen der Vorbereitungen fr den EU-Beitritt, ursprnglich fr 2009 datiert, konnten durch Reformen Rahmenbedingungen nach europischem Standard geschaffen und viele Investoren gewonnen werden. Weitere Investitionen in die Bereiche Energie, Infrastruktur und Umweltschutz und das Investitionsfrderungsgesetz strken die Rahmenbedingungen fr auslndische Investoren. Kroatien bietet Strken im Bereich der Arbeitskrfte, Infrastruktur und einem bedeutenden Tourismussektor. Als Teil der EU wird Unternehmen ermglicht, Waren und Dienstleistungen im gesamten EU-Binnenmarkt zu handeln und Kapital sowie Personal EU weit einzusetzen.Ziel dieser Untersuchung ist es, die Republik Kroatien im Hinblick auf eine Investition oder Unternehmensgrndung von deutschen natrlichen oder juristischen Personen zu analysieren und dabei transparent darzustellen.Auszug aus dem TextTextprobe:Kapitel 4, Marktbedingungen in Kroatien:4.1, SWOT-Analyse des kroatischen Marktes:Unternehmen und Investoren, die sich auf dem kroatischen Markt engagieren wollen, sollten vor einem potentiellen Markteintritt die Strken und Schwchen des Landes und die damit einhergehenden Chancen und Risiken analysieren. Nachfolgend werden diese Bestandteile im Rahmen einer SWOT-Analyse untersucht.Als Strke des kroatischen Marktes gelten gut ausgebildete Arbeitskrfte. berdurchschnittlich sind im internationalen Vergleich die Fremdsprachen-kenntnisse. Whrend im EU-Durchschnitt ca. 38 Prozent der Arbeitnehmer keine Fremdsprachenkenntnisse aufweisen, sind es in Kroatien nur 31 Prozent. Mehr als 20 Prozent aller Arbeitnehmer beherrschen zwei Fremdsprachen. Primr sind Kenntnisse in der deutschen und englischen Sprache verbreitet, da diese auch in Schulen unterrichtet werden. Im Jahr 2012 sind ca. 22 Prozent aller Arbeitnehmer Akademiker mit Universitts- oder Fachhochschulabschluss. Ca. 59 Prozent starteten mit einem Realschulabschluss bzw. mit einem Berufsschulabschluss in das Berufsleben. Mit Hauptschulabschluss sind nur rund 13 Prozent und mit Hauptschulabschluss ohne Zertifikat nur rund zwei Prozent einem Beruf nachgegangen. Die gute Autobahninfrastruktur und die vorhanden Seehfen, welche sich jedoch noch im Ausbau befinden, zhlen ebenfalls zu den Strken Kroatiens. Im Bereich der Hfen sind bereits Ausbauprojekte im Gange, welche mit zustzlichen Frdermitteln durch den EU-Beitritt weiter for-ciert werden. Der groe Tourismussektor, welcher in 2011 mit insgesamt ca. 38 Prozent am BIP vertreten ist, stellt eine weitere Strke des Landes dar. Zuletzt ist der Reichtum an erneuerbaren Energiequellen zur nennen, welcher gute Perspektiven fr Wind- und Wasserkraftwerke darstellen.Zu de