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Physiologie 1
Bis zur Geburt: Korper und Lungenkreislauf

nicht getrennt
Entwicklung des respiratorischen Systems:
Kreislaufsituation in Utero: Blut wird von den
Ab 25. Woche entwickeln sich Alveolen
Aa. Illiacae abgezweigt
Plazenta
V.
25 Woche Surfactantproduktion
umbilicalis
Leberpfortader + Ductus
Hoher Stroumgswiderstand in Lunge erhalt
venosus Arantii
Vena cava inferior

nur 5-10% des HZV
Ursachen:
Rechts Herz (hochste o2-Konzentration)

o Gefae passiv durch
Etwa ein Drittel geh durch das offene
flussigkeitsgefullte Alveolen
Foramen ovale in den linken Vorhof, der Rest
komprimiert
geht uber den rechten Ventrikel in die A.
o Durch pO2
Euler Liljestrand-
pulmonalis
von dort werden nur ca 7% in
Mechanismus = aktive
die Lunge gepumpt, der Rest geht uber den
Vasokonstriktion
Ductus arteriosus botalli direkt in die Aorta
Surfactant = lungenspezifische Lipoproteine
Charakteristische Shunts des Embryo:
Verminderung der Oberflachenspannung
o Plazenta
Erhohung der Lungencompliance. Synthese
o Ductus venosus (Arantii)
wird von Thyroxin und Glukokortikoiden
o Foramen ovale
gefordert
o Ductus arteriosus Botalli
Geburtsvorgang: Lungen wahrend Durchtritt
Fotales Blut hat durch Shunts nur geringe
durch Geburtskanal komprimiert
groer
Sauerstoffsattigung von 70% in der Vena cava
Teil der alveolaren Flussigkeit ausgepresst

inferior und nur 65% in Aorta ascendens

Entspannung des Thorax: Luftinspiration

dies wird kompensiert durch: erhohten
passiver Widerstand + Anstieg des pO2

kardialen Output + verminderten peripheren
Vasokonstriktion
Durchblutung aktiv
Gefawiderstand
erhoht
Umstellung von Fetal- auf Lungenkreislauf:
Stimulierung des Atemzentrum durch
Ausgelost durch raschen Abfall des
Stressfaktoren (Licht, Larm ... etc)
Widerstandes im Lungenkreislauf nach
In ersten 3 Monaten: Sensitivitat der
Fullung mit o2
Druckgradient am Foramen
Gefamuskulatur fur Hypoxie hoch

ovale und im Ductus arteriosus Botalli dreht
Sauerstoffmangel kann rasch eine
sich um
Foramen ovale wird durch
Verschlechterung der Lungendurchblutung
Druckumkehr wie Klappenventil verschlossen
auslosen
beim Ducuts arteriosus kommt es zur
Erste Atembewegungen bereits gegen Ende
Shunt-umkehr
arterielles Blut fliet in
des 1 Trimenon
unmittelbar vor Geburt:
Lungenkreislauf
einige Stunden nach
Atmung unterdruckt
durch Katecholamine
Geburt: Ausfall der von Plazenta produzierten
+ ADH
Sistieren der Produktion von
Prostaglandine
Muskulatur des Ductus
Alveolarflussigkeit
Alveolen resorbieren
arteriosus kontrahiert und Shunt wird
Groteil der Flussigkeit
geschlossen.
Anregung des Atemzentrums beim
Altersabhangige Anderungen der HF
Geburtsvorgang:
o Neugeborenes: 100-180
o pO2 Abfall
o 3 Monate: 80-150
o pCo2 Anstieg
o 2-10 Jahre: 70-110
o erhohter Symathicotonus
o 10-Adult: 55-90
periodische Atmung bei Sauglingen Phasen
Altersabhangige Anderung des BP:
mit regelmaigem Rhythmus wechseln sich
o Neugeborene: 70/55 mmHg
mit Phasen von Asphyxie oder verlangsamtem
o 5 Jahre: 95/55 mmHg
Rhythmus
o 10 Jahre: 100/60
Atemfrequenzen:
o 15 Jahre: 115/65
o Neugeborene
30-50/min
o 20 Jahre: 120/80
o 1 Jahr
25-40/min
Physiologische Druckverhaltnisse im Herz und
o 5 Jahre
20-25/min
nahen Gefaen:
o Pubertat
12-20/min
o RA = CVP
3-6 mmHg

o RV
20/2 mmHg
Entwicklung des kardiovaskularen Systems
o PA
20/10 mmHg
Im 2 Gestationsmonat aus Herz-Rohr wird
o LA
6-8 mmHg
vierkammeriges Herz ausgebildet
o LV
120/5
o Aorta
120 / 80
1



Physiologie 2
o Stimulation der Gluconeogenese

STH wirkt oft als Antagonist zum Insulin
Physiologie des Wachstums:
STH wirkt nicht direkt wachstumsfordernd
Wachstum bei Fotus erfolgt fast ausschlielich
sondern fordert Bildung von IGF1 + IGF2
durch Hyperplasie
Die STH-IGF 1 Wirkungen werden durch
Wahrend der ersten Halfte der SS
Erhohung der Glucokortikoid-Spiegel
genetische Faktoren fur Wachstum
vermindert
hauptverantwortlich
IGF kommen aus der Leber
2 Halfte der SS Vielzahl plazentaler
Thyroxin + TSH werden ab dem 2 Trimester im
endokriner und metabolischer
Rahmen der Entwicklung der Hypothalamus-
Umwelteinflusse beeinflussen Wachstum
Hypophysen-Achse gebildet.
Groe der Plazenta korreliert eng mit fotaler
Thyroxin = T4 wichtige Rolle fur fotales
Wachstumsgeschwindigkeit
Wachstum vieler Organe, besonders ZNS (
Glucose ist Hauptenergielieferant fur fotales
fordert Myelinsynthese)
Wachstum
Androgene und Ostrogenen haben
Einstelluung des Glucose-Spiegels im Fotus
fordernden Einfluss auf das Langenwachstum
erfolgt grotenteils passiv
Fotus produziert
sind aber auch nach der Pubertat dafur
selbst kaum Glucose (Leber = niedrige
verantwortlich, dass Epiphysen-Wachstum
Enzymkonzentration fur Gluconeogenese)
abgeschlossen wird

Ende der SS: durch Glucokortikoide wir die
Sexualhormonuberschuss fuhrt zwar zu einem
Glykogenspeicherung in der Leber forciert
verstarkten Wachstum, aber durch
Kurz vor Geburt: fotaler Organismus wird
Verkurzung der Wachstumsperiode zu einer
insulinsensitiv
er jetzt tragt es zu anabolen
verminderten Endkorpergroe
und lipogenen Effekt bei
Blutzuckeranstieg
Glucokortikoide vermindern das
der Mutter = Blutzuckeranstieg im Fotus
in
Langenwachstum indem sie durch den
den letzten beiden Monaten der SS bewirkt
katabolen Stoffwechsel die epiphysaren
eine solche fotale Hyperglykamie auch
Wachstumsvorgange behindern.
regulativ einen fotalen Hyperinsulinismus


2
Insulin = Wachstumsfaktor
verstarktes
Entwicklung des hamatologischen und des
Wachstum des Fotus (diabetische
Immunsystems
Fetomegalie)
Fetale Blutbildung auch in Dottersack, Leber
Insulin-like growth factors: IGF 1 und IGF 2
und Milz
gehoren zu den wichtigsten fotalen
Indikator fur Produktivitat der pranatalen
Wachstumsfaktoren. IGF-Spiegel steigen ab
Hamatopoese: prozentueller Anteil der
dem Ende des ersten Trimenons im fotalen
Retikulozyten
und mutterlichen Blut an
wahrend SS
o 90% beim Fetus im 3. Monat
vorallem IGF 2!
nach Geburt IGF1, dies wird
o 2-7 % beim Neugeborenen
hauptsachlich durch das Wachstumshormon =
o 1% 3 Tage nach Geburt
Somatotropin ausgelost
Erythrozyten beim Fetus:
Somatotropin erst nach der Geburt zu einem
o Groeres Volumen
werden bis zur
wichtigen Wachstumsfaktor
Geburt und danach sukzessiver
Kontrolle des Wachstums unterliegt postnatal
kleiner
primar der Hypothalamus-Somatotropin-
o Uberlebenszeit nur halb so lang wie
Achse. Bildung von Somatotropin vom
im Adultzustand
hohere Fragilitat
Hypothalamus durch Somatoliberin (GHRH)
o HbF (statt HbA)
2 Alpha und 2
als auch durch Somatosatin geregelt.
Gamma Untereinheiten
hohere
Somatotropin wird pulsatil freigesetzt
Sauerstoffaffinitat; 3 Monate nach
stimuliert durch Tiefschlaf, korperliche
Geburt durch HbA ersetzt.
Anstrengung
Regulation der pulsatilen
Veranderungen typischer Blutbild-Parameter:
Ausschuttung durch viele Faktoren
Alter
Hb
MCV
Leukos
beeinflusst.
Neugeboren 15-21
100-135
10-26
STH-Rezeptor wird an vielen peripheren Zellen
Adult
12-16
78-95
4.5-13
gefunden
gehort zu den Tyrosin-Kinase-

assozierten Rezeptoren
wirken vor allem
Fotale Immunabwehr: vor allem durch
kurzfristig diabetogen:
maternale AK (IgG)
passive Immunitat

o Lipolyse im Fettgewebe
Gefahr bei Neugeborenen: IgG steigt erst
o Hemmung der Glucose-Aufnahme
gegen Ende der SS an.


Thymus: entwickelt sich im 2 SSM im
Weiter Energieversorgung durch Colostrum
vierten Schwangerschaftsmonat sind etwa
(Vormilch) und Muttermilch
65% der im Thymus zu finden Zellen
Stoffwechselbedarf beim Neugeborenen: ca
differenzierte T-Lymphozyten
50kcal/kg KG
steigt wahrend der ersten LW
B-Lymphozyten tauchen nach T-Zellen auf;
auf das Doppelte an.
die fruhesten eigenen AK (IgM) produziert

der Fotus ab 28.SSW
machen nur 5% der
Temperaturregulation, Thermogenin
Immunglobuline aus, der Rest besteht aus
Neugeborene sind sehr kalteempfindlich
maternalen IgG. Uber Muttermilch nimmt
groes Oberflachen zu Volumen-Verhaltnis +
Saugling IgA auf
schutzt Darmschleimhaut,
dunne Fett-Isolierung
wird nicht resorbiert
Wichtig fur Neugeborene: Fahigkeit zur
Im Alter von 4 Jahren Ig-Spiegel von
Muskelzitter-unabhangigen Termogenese

Erwachsenen
findet man vor allem im
Stress und Immunsystem: durch akute Stress-
mitochondrienreichen braunen Fettgewebe
Antwort kommt es zu einem Anstieg von
Kaltestress lost TST-Thyroxin-Achse aus in
Noradrenalin und Adrenalin, bei langerer
braunen Fettzellen: Synthese von
Dauer werden in der Folge auch Prolactin,
Thermogenin
Somatotropin, Endorphine und ACTH

ausgeschuttet
Cortisolanstieg!
Physiologie 3
Cortisolanstieg nach Stress: Die

proteinkatabole Wirkung isst physiologisch
Entwicklung des Nervensystems:
zwar sinnvoll, da dadurch Energie in Form von
Nervensystem Organsystem, dass sich erst
AS bereitgestellt werden kann und
sehr spat vollstandig entwickelt.
energiekonsumierendes Wachstum
Bei Geburt sind die meisten Neurone
aufgeschoben wird. Jedoch fuhrt Stress zu
vorhanden
Verschaltung und
einer Senkung der Ig-Produktion und der
Myelinisierung (gefordert durch
Zellzahl des Immunsystems.
Schilddrusenhormone) noch nicht

abgeschlossen
3
Niere Wasser und Elektrolythaushalt
Starke postnatale Groenzunahme es Gehirns
Renale Durchblutung bei Neugeborenen sehr
massive Plastizitat des NS
gering
verdoppelt sich aber bereits
Durch Prufen von Reflexantworten lasst sich
innerhalb der ersten Woche
Entwicklung des Kindlichen ZNS genau
Im Alter von 1 Jahr GFR mit Erwachsenem
verfolgen
Primitivreflexe:
vergleichbar
o Moro-Reflex: Man lasst Kind leicht
Renin-Angiotensin-System ist fotal aktiver als
zuruckfallen
Reflex: Es streckt
nach Geburt
Renin scheint nicht nur die
Arme zur Seite
verschwindet nach
Nierendurchblutung regelt sondern auch in
4 Monaten
der Angiogenese und Wachstumsregulation
o Reflexe basieren auf
der Niere eine Rolle spielt
Lokomotationsprogramme im
Reabsorptionsfunktion der Tubuli entwickelt
Hirnstamm und RM
sich erst in den ersten Wochenj
Verlust von
Babinski-Zeichen verschwindet wahrend
nicht resorbierten Substanzen (AS, Glukose)
der Entwicklung durch Myelinisierung der
Fahigkeit zur Wasserruckresorption ist
Pyramidenbahn (12.-15. Monat)

eingeschrankt
Folge physiologische
Erwachsener mit Lasion der Pyramidenbahn:
Dehydratation = 10% des Korpergewichts in
Babinski-Reflex erscheint von neuem
den ersten 2 Wochen nach Geburt
Greifreflex: unwillkurlich ausgeloster Reflex
Wassergehalt bei Sauglingen: 75%
bei taktiler Reizung der Handflachen

Wasserumsatz ist mit 100-120ml/kg viermal
verschwindet im 4. Monat
so hoch wie beim Erwachsenen
Mit etwa 10 Monaten beherrscht Kind den
Durch oben angefuhrte Faktoren Saugling
Pinzettengriff
anfallig fur Dehydratation
Neben Verschwinden der Primitivreflexe:

Auftreten neuer Reflexe:
Stoffwechsel und Energiehaushalt
o Landau-Reflex = Kopfstellreflex
tritt
In den letzten SSW: Glykogenspeicher der
ab 5.-6. Monat auf
Beugt man den
Leber aufgefullt + Fettspeicher

Kopf eines Kindes in Bauchlage,
Energiereserven reichen aber nur wenige
beugen sich auch Rumpf und Beine
Stunden bist Tag nach Geburt


In 6.-8.Woche kann Kind den Kopf
Arzneimittel bei Sauglingen und Kindern
selbststandig heben
manchhmal
paradoxe
Wirkung=
5 Monate: Kopf gerade beim Sitzen
Entgegengesetz der Erwachsenenwirkung

8. Monat: Sitzen
Ursache wahrscheinlich: Abwichung der
10. Monat: Stehen mit Unterstutzung
Zusammensetzung
von
Rezeptoren
im
12-15. Monat selbststandiges Gehen
kindlichen Gehirn
andere Affinitaten fur
12- 15 Monat erste Worte
Arzneimittel
Benzos wirken zentral
Tastempfindung bei Geburt bereits
erregend
ausgebildet
Arzneimittel in der Stillzeit: Uber Muttermilch
Hohere Sinne: lange Periode postnataler
konnen Arzneimittel auf Kind ubertragen
Entwicklung:
werden
manchmal Abstillen erforderlich
o Auge: fur Entwicklung der Sehscharfe
Alpha-Amylase von Pankreas ungenugend
visuelle Reize mit scharfen
gebildet
Starke kann erst ab 4. Monat
Abbildungen auf der Netzhaut wichtig
abgebaut werden
Babynahrung hat
hat Kind bis zum 4. Jahre eine
vorverdaute Starkemmolekule
Fehlsichtigkeit und wird sie nicht
Lipasen

bereits
im
Sauglingsalter
korregiert
optimaler Visus kann
vorhanden
sich nicht einstellen
Laktose kann vom Neugeborenen verdaut
o Gehorn: ab 6 Monaten kann Baby
werden
cave: bei zuviel Nahrung Blahungen
Gerausche raumlich orten
Eiweiverdauung
funktioniert
AS
Schlafphasen: Neugeborene schlafen 16h pro
dennoch
nicht
zuviel
zufuhren

Tag mit 50% REM
Jugendliche: 10-8h mit
Nierenfunktion noch nicht ausgebildet

20% REM
Wasser wird dem Korper entzogen
Somatotropin-Ausschuttung erfolgt vorallem
in der non REM-Phase

Pharmakologie

4

Organe sind nicht nur kleiner, sonder nicht
voll entwickelt
Simples Zuruckrechnen von KG ist falsch
Problem: keine Studien
Fehlende Salzsaurebildung im Sauglingsalter
manche Arzneimittel werden nicht gut



resorbiert
weiters Gefahr der
Kinder unter 2 Jahren: zerebraler Kortex
Keimbesiedelung
Wasser abkochen.

schlecht myelinisiert und schlecht entwickelt
Orale AB-Gabe (Muttermilch)
Verzogerung
schlechte Schmerzlokalisation
oder Verhinderung einer physiologischen

Darmflora
Cave: Enteritiden
Allergie?

Genetik
Leber reift erst im ersten Halbjahr post

partum

Pravalenz monogener ErbKH: 1%
Bluthirnschranke entwickelt sich erst im 2. LJ
Pravelenz der Chromosomenanomalie: 0.5%
davor gelangen Arzneimittel leichter in das
Insgesammt 3%
ZNS


Sauglinge haben hohen Korperwasseranteil

Begriffsdefinition und Beispiele:
Berechnung der Dosis mittels KOF ist genauer

Expression: Ausma, in dem ein spezifischer
Elimination von Arzneimittel verzogert

Genotyp im Phanotyp im klinischen
Ursache: Unreife Leber + Resorption und
Erscheinungsbild exprimiert wird.
Sezerniervorgange im Nierentubulussystem
noch kaum ausgebildet
o Beispiel: Neurofibromatose Typ 1


AD
100%ige Penetranz, aber
Nieren
kann
Harn
noch
nicht
gut
variable Expression innerhalb der
konzentrieren

Salzhaushalt
reagiert
Familie ( Cafe au lait -Flecken bis
empfindlich auf Diurese

Neurofibrosarkome)
Grundumsatz bei Kindern erhoht
Beta-

Blocker wirken schlechter


Theophylin wirk ebenfalls schlechter


Antizipation: Zunahme des klinischen
o Epigenetische Mechanismen spielen
Auspragungsgrades (Expression) und
eine Rolle
Verringerung des Manifestationsalters bei
o Heterogenitat + variable Expression
Vererbung einer AD- Genmutation von einer
o Genetisches Syndrom mit erhohtem
Generation zu nachsten.
Tumorrisiko
aber nur beim
o Beispiel: myotone Dystrophie

sporadisches nicht beim Familiaren
Genetischer Defekt des Chromosom
BWS
19 mit Zunahme der CTG-Repeats.
Klinische Merkmale
Erste Generation: Linsenkatarakt

o Ubermaiges Wachstum bereits
Zunahme bis angeborener
pranatal
auch mutterliches IGF2-
Muskelsymptomatik (floppy infant)
Gen ist sehr aktiv
Heterogenitat: Ein identischer Phanotyp wird
o Makroglossie
durch unterschiedliche Ursachen(Gene)
o Falten unter den Augen
hervorgerufen.
o Neonatale Hypogykamie
o Beispiel: vChondrodysplasia punctata
o Hemihypertrophie
kann AD; AR; XR; XD oder
o Ohrlappcheneinkerbung
teratogener Ursache sein(
Warfarin
Pravalenz
Embryopathie)
o 1:14000 Neugeborene
Pleiotropie: Eigenschaft eines Gendefekts,

mehrere Storungen an unterschiedlichen
Chondrodysplasia punctata - rhizomeler Typ
Organen hervorzurufen
Grundlegende genetische Kenntnisse:
o Beispiel: Smith-Lemli-Opitz-Syndrom
o Storung der Zellproliferation und ihrer
Merkmale: Mikrocephalie,
Regulation
Gaumenspalte, Polydaktylie etc.

o Da peroxisomale Enzyme betroffen
fur Ursache verantwortliches Gen
sind, ist die KH den Stoffwechel-KH
codiert fur Sterol Reductase,
zuzuordnen
katalysiert die Biosynthese des
o Heterogenie, auch teratogen
Cholesterin
dies beeinflusst weiter
bedingt
kein Wiederholungsrisiko
5
die Aktivitat von Sonic Hedgehog.
Klinische Merkmale
Genomisches Imprinting: Unterschiedliche
o Dysproportionierter Minderwuchs
Expression der Gene, je nachdem ob sie
o Verkurzung der Femora und Humeri
vaterlicher oder mutterlicher Herkunft sind.
o Breiter Nasenrucken
Genaktivitat ist wegen verschiedenem
o Epikanthus
Ausma der Methylierung unterschiedlich
o Dysplastische
o Beispiel: Prader-Willi
wenn
Ohrmuschel
Mutation von Vater ererbt ist
o Schwere geistige
o Beispiel: Angelman-Syndrom
wenn
Retardierung
Muatation von Mutter ererbt
beide
o Katarakt
Ursachen liegen am Chromosom 15
o Angeborene
o Beispiel: Triploidie:
Kontrakturen
Vater: ubergroe Plazenta +
o Punktformige
partielle Blasenmole
Verkalkung der noch nicht
Mutter: Plazenta klein + Fetus
verknocherten Epiphysen der langen
extrrem dystroph
Rohrenknochen
Selektion: Unterschiedliche und nicht zufallige

Reproduktion verschiedener Genotypen unter
Myotone Dystrophie (Curschmann-Steinert-
verschiedenen Umweltbedingungen
Erkrankung)
o Beispiel: G6PD-Mangel; Thalasamie;
Grundlegende genetische Kenntnisse:
Sichelzellanamie
in Malariagebiete
o Variable Expressivitat + variable
Selektionsvorteil da Erreger
Penetranz
schlechter uberleben
o Durch Antizipation charakterisiert

o Unterschiedliche Expansionen der
Beckwith-Wiedemann-Syndrom
Trinkukleotidsequenz in
Grundlegende genetische Kenntnisse:
verschiedenen Organen
o Beruht auf genetischem Defekt, der
o Pranataldiagnostik unzuverlassig
die Zellproliferation und ihre

Regulation betrifft



Klinische Merkmale
3J: 8 Kriterien (davon 5
o Verschiedene Verlaufsformen:
Hauptkriterien)
Kongenital(2-3000 Kopien):
Klinische Merkmale
Manifestationsalter 12
o Verminderte Kindesbewegung
Monate
meist intrauterine
wahrend der Schwangerschaft
und neonatale Manifestation:
o Futterungsprobleme
*
Respiratorische Insuff.
o Muskelhypotonie
*
Muskelhypotonie
o Genitalhypoplasie
*
Extremitatenkontrakt
o Entwicklungsverzogerung
uren
o Verlangsamte Sprachentwicklung
*
Ment. Retardierung
o Hypopigmentierung
Kindlich(200-100 Kopien):
o Adipositas, vermehrter Appetit
Manifestationsalter: 1-10
o Skoliose
Jahre
Sauglingsalter
Pravalenz
unauffallig
o 1:10-15000 Neugeborenen

*
Lernen verspatet
Laufen
Smith-Lemli-Opitz-Syndrom
Grundlegende genetische Kenntnisse:
*
Muskelhypotonie
o AR
*
Enzwicklungsverzoger
ung
o Invovlviertes Gen: Chromosom 11

Pravalenz
Gen: DHCR7
codiert fur 7-
Hydrocholesterol-Reductase

o Kongenital: 1: 3500-16000
Biosynthese fur Cholesterin

o Kindlich: keine Angabenn
Krankheitsverlauf:
beeinflusst Sonic Hedgehog
Klinische Merkmale:
o Klassisch:
Fortschreitende Schwache der
o Mikrozephalie
Skelettmuskulatur
o Gaumenspalte
Myopathische Facies mit
o Polydaktylie
6
Ptosis, undeutlicher Sprache
o Herzfehler
Myotonie: verzogertes
o Hypospadie
Wiederoffnen der Augen oder
Pravalenz:
Hande bei festem Augen-
o 1:20.000
oder Faustschluss

Glatte Muskulatur auch
Fehlbildungen
betroffen
Schluckstorung

Endokrines System betroffen
Bei 3% der Neugeborenen werden schwere
DM
Fehlbildungen beobachtet
Herz betroffen
Im Rahmen der IVF verdoppelt sich
Rythmusstorungen
Fehlbildungsrate
Augen
Haufigst beobachteten Fehlbildungen
Haut fruhzeitige
betreffen:
Glatzenbildung
o Herz
o Harn + Geschlechtsorgane
o Kongenitale Form
Schwerste Auspragung des
o ZNS
klinischen Bildes
fast nur
Klassifizierung der Entwicklungsstorungen:
Kinder von manifest
o Nach formalen Kriterien
erkrankten Muttern betroffen
Defektfehlbildung

Uberschussfehlbildung
Prader-Willi -Syndrom
Hemmungsfehlbildung
Genetische Kenntnisse
Doppelfehlbildung
o Nach Entstehungszeitpunkt
o PWS-Gene werden nur vom
vaterlichen Chromosom 15
Gametopathie
expremiert, mutterliche PWS -Gene
Blastopathien
sind imprinted (inaktiviert, stumm)
Embryopathie
Fetopathie
o Oft uberdiagnostiziert
bei
Patienten unter 3j: 4 Hauptkriterien +

1 Nebenkriterium
Patienten uber


o Unter Einbeziehung atiologischer und
Unterteilung in laterale und mediane LKG-
pathogenetischer Aspekte
Spalte
Primare und sekundare
Laterale LKG-Spalte:
Fehlbildungen
o Konnen uni oder bilateral auftreten
Fehlbildungen und Dysplasien
o Ausdehung von Lippenspalte uber
Isolierte, assoziierte,
Lippenkieferspalte bis
syndromale und sequentielle
Lippenkiefergaumenspalte
Fehlbildungen
o Atiologisch herterogen

o Als isolierte Fehlbildung
Ursache
Neuralrohrdefekte (hintere Dysraphien)
multifaktoriell
Haufige Hemmungsfehlbildung
Pierre -Robin-Sequenz: Die Pierre-Robin-
Sich am fruhesten entwickelnde
Sequenz (auch Pierre-Robin-Syndrom) ist eine
Organfehlbildung
angeborene Fehlbildung beim Menschen. Sie
Beruht auf fehlendem Neuralrohrverschluss
ist charakterisiert durch drei Symptome
wahrend Neurulation (17-30 EW)
o kleiner Unterkiefer, fliehendes Kinn
Wenn Ausdehnung mehr als 2 Wirbelkorper
(Mikrogenie, mandibulare
betragt, dann sind meist auch die daruber
Retrognathie)
gelegenen Knochen- und Weichteilgewebe
o in den Rachen verlagerte Zunge mit
betroffen.
teilweiser Behinderung der Luftwege
Meroacranie: Cranioschisis (Schadelspalte)
(Glossoptose)
betrifft nur oberen Schadel
o U-formige Gaumenspalte (in 60 % bis
Holoacranie: Cranioschisis betrifft ganzen
80 % der Falle)
normalerweise V-
Schadel mit Einbeziehung des Foramen
formig
magnum
Mediane LKG-Spalte: entstehen sequentiell
Craniorachischisis: betrifft Schadeo und
als Folge einer Agenesie des Zwischenkiefers
Wirebensaule
Echte mediane Oberlippenspalte
Rachischisis: betrifft nur Wirbelsaule
Charakteristikum einiger Syndrome ( z.B.:
Die nicht verschlossene Neuralplatte
Orofaciodigitalen Syndrom)
selten
7
entwickelt sich weiter, ist aber exponiert und

unterliegt damit Gewebszerstorung
aus
Bauchwanddefekte (vordere Dysrhaphien)
Cranioschisis kann Anencephalie resultieren
Wenn ungedeckt: vermehrte Diffusion von
Neuralrohrdefekte werden haufig schon im
AFP ins Fruchtwasser
pranatalen US erkannt
Geringes Wiederholungsrisiko (<1%)
Nach Eurocat-Studie Pravalenz der ZNS-
Haufig assoziert mit
Fehlbildungen: 0,2%
die halfte davon sind
o Hinteren Dysrhaphien
Neuralrohrdefekte
o Wirbelanomalien
Haufigkeit der Neuralrohrdefekte ist in Irland
o Zwerchfelldefekte
10mal so hoch wie in Japan
o Herzfehlernn
Wegen Pranataldiagnostik: downwoard trend
o LKG-Spalten
Neuralrohrdefekte werden fruh erkannt
Wenn assoziiert Wiederholungsrisiko
Isolierte Neuralrohrdefekte multifaktoriell
groer
bedingt
Thracoschisis: seltene Form der vorderen
Wiederholungsrisiko bei Geschwistern: 10
Dysraphie
Spaltung des Sternums. Ist Fissur
fache erhoht
trotzdem nur 1-2%
im unteren Sternum gelegen:

Arnold-Chiari-Phanomen: lumbosacrale
Thoracogastroschisis: erstreckt sich auf das
Neuralrohrdefekte fuhren zu einem
vordere Zwerchfell und die supraumbilicale
Hydrochephalus
durch Fixierung des RM im
Bauchwand
Prolaps des Herzens und
Spaltbereich wird die physiologische
Abdominalorgane
Aszension des RM verhindert
dadurch
Gastroschisis: Defekt der Bauchwand als Folge
kommt es zur Herniation von Teilen der
unvollstandiger ventraler Mittellinienfusion;
Medulla oblongata und des Kleinhirns in das
Wiederholungsrisiko niedrig
Foramen magnum

Omphalozele: (Nabelschnurbruch) relativ
Liqourabflussbehinderung
haufig; Pravalenz 1:3500

o Meist im Bereich des
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
Nabelschnuransatzes lokalisiert
Pravalenz ~ 1,5 Promille
o 1/3 der Falle: Nabelschnurarterien
Defekt


o Kann sehr gro sein und auch Leber
Nierenfehlbildung
und andere Abdominalorgane
Anomalien des Harntraktes und der Nieren
enthalten; kleine Omphalozele: meist
finden sich bei 10% der Erwachsenen
unvollstandige zuruckverlagerung der
Schwerste Form der Nierenfehlbildung ist die
Darmschlinge aus dem
Nierenagenesie
volliges Fehlen der Nieren
extraembryonalen Coelom
+ Ureteren
entsteht im Gefolge einer
o Begleitfehlbildungen sind haufig
fehlenden Ureteraussprossung und damit
o Syndromale Omphalozele: Trisomie
einer fehlenden Induktion des
18 und Beckwith-Wiedemann-
metanephrogenen Blastems zur
Syndrom
Nierendifferenzierung
Umbilikalhernie: (von Omphalozele
Nierenadysplasie Harnleiter sind
abzutrennen)
Prolaps von Peritoneum und
ausgebildet, aber Nierenanlage nur
Darmschlingen durch einen mangelhaft
rudimentar ausgebildet.
verschlossenen oder erweiterten Nabelring,
Wichtig: Differenzierung zwischen
nachdem Ruckverlagerung des Darms, die
multizystisch-dysplastischen Zystennnieren
Darmdrehung und peritoneale Fixierung
und polyzystischen Nierenerkrankungen
bereits erfolgt waren
tritt meist postnatal
Multizystisch-dysplastische Zystennieren:
auf und durch Haut gedeckt.
o Feingewebliche

Differenzierungsstorung wahrend
Zwerchfelldefekte
Nierenentwicklung
Sammelrohre
Pravalenz von 0,3 Promille
stimulieren nicht genug
Meist linksseitig gelegen
metanephrogenes Blastem zur
Fuhren zu einer Verlagerung von
Ausbildung von Glomerula und
Abdominalorganen in die Pleurahohle, wenn
Nephronen
Sammelrohre zystisch
in 10. Woche die Ruckverlagerung des Darms
erweitert
erfolgt und einen Druckanstieg in der
o Meist sporadisch
Bauchohle bewirkt
Lungenhypoplasie
o In 75% mit anderen
Zwerfell leitet sich von unterschiedlichen
Organfehlbildungen assoziiert
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embryonalen Strukturen ab
Storungen der
o Syndromale Form: Meckel-Gruber-
Entwicklungsprozesse verschiedener
Syndrom
Strukturen erklaren die unterschiedlichen
Polyzystische Nierenerkrankungen
Typen von angeborenen Zwerchfellhernien
o Monogen bedingt
Posterolaterale Zwerchfelldekft ist die
o AR
infantile Form ARPKD
haufigste Form
Unvollstandiger Verschluss
o AD
zumeist adulte Form ADPKD
des pleuroperitonealen Kanals
o ARPKD
Typ I nach Potter: in 16.
35% der Falle sind mit anderen Fehlbildungen
SSW unkontrolliertes Wachstum der
assoziiert
Trisomie 18; Fryns-Synrom =
Sammelrohre und distalen Tubuli

monogen
Niere wird schwammartig vergroert.

Mutation im Fibrocystin Gen
Osophagusatresie
o ADPKD
Typ III nach Potter: spat
Haufigste Gastrointestinale Atresieform
manifestierende Erkrankung;
Pravalenz: 1:1000 bis 1:2000
vorwiegend glomerulare Zysten; kann
Polyhydramnion Fruchtwasser kann nicht
auch schon vor Geburt zu massiv
geschluckt werden
vergroerten Zystennnieren fuhren

Geht in aller Regel mit tracheo-osophagealen
Gen: Polycystin 1 + 2
Fistel einher
Prube-belly-Sequenz fuhrt nach Harnstau
In 90% d.F.: Atresie eines mittleren Segments
sekundar zu polyzystischen
mit blind endendem oberen Osophagus und
Nierenerkrankungen
nach Entlastung sieht
tracheoosophagealer Fistel des unteren
Bauchhaut wie getrocknete Pflaume aus
Osophagus = Typ 1 nach Swenson
Form und Lageanomalien der Nieren sind
Die Halfte der Osophagusatresien mit
haufig, aber ohne wesentliche klinische
tracheoosophagealer Fistel sind mit
Relevanz
Begleiterscheinungen assoziiert.
Immer an
In 75% d.F. sind Nierenfehlbildungen mit
Trisomie 18 denken
Anomalien anderer Organe assoziiert
als

Teil der VACTERL Assoziation




Ohranomalien haufig bei
o 35-37 SST
Defekt der Ohren +
Nierenfehlbildungen
dringende Indikation
Taubheit
fur US d. Nieren
o 39-41SST
Amelie (volliges Fehlen

der Arme)
Syndromale Fehlbildungen
o 43-44 SST
Phokomelie mit drei
Syndromale Enzephalozele
Meckel-Syndrom
Fingern
Syndromale Spina bifida
Trisomie 18
o 46-48 SST
dreigliedrige Daumen
Syndromale LKG-Spalte
Trisomie 13
Thalidomid wird heutzutage beim Multiplen
EEC-Syndrom
Myelom und bei Lepra eingesetzt.
Syndr. Zwerchfelldefekte
Fryns-Syndrom

Syndr. Omphalozele
Trisomie 18
Diaethylstilboestrol (DES)
Syndr. Nieren-Dysplasie
Meckel Syndrom
Kunstliches Ostrogen von 1945-72 zum

Erhalt der SS gegeben

Sequenzbegriffe
1971
erster Verdacht: ursachliche
VATER-Assoziation
VSD, Vertebrale
Verbindung zwischen pranataler DES-
Exposition und Klarzellcarzinom von Cervix
Anomalie, Analatresie,
und Scheide bei jungen Frauen
tracheoosophageale
Transplazentare Effekte des DES:
Fistel, renale Anomalien,
Radius-Defekt
o Klarzell-Adenokarzinom der Scheide
Potter-Sequenz
Folgen der Anhydramnie
o Adenose von Vagina und Portio
o Deformierung und Leistenbildung der
Prune-belly-Syndrom
Folgen eines
Portio
Harnrohrenverschluss
o Plattenepithelmetaplasien und
Pierre Robin Anomalie
Folgen der Mikrognathie
Dysplasien in vaginalen Adenosen (bei
und Glossoptosis
75%)
Arnold-Chiari-Anomalie
Prolaps von Kleinhirn und
Im mannlichen Geschlecht: schwaches
Medulla oblongata bei
Carzinogen, starkes Teratogen
Spina bifida und

Hydrozephalus als Folge
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Thrimethadion und Hydantoin (Phenytoin, Dilantin)
Dandy-Walker-Zyste
Kleinhirnwurmdefektt
Trimethadion und Hydantoin (Phenytoin,
mit zystischer
Dilatin)
Antikonvulsiva und Antiarrhytmica
Ausweitung des 4.
Werden bei Epilepsie und
Ventrikels in der hinteren
Herzrythmusstorungen verschrieben
Schadelgrube
Pranatale Exposition: Risiko fur Hydantoin

Embryopathie betragt 10%, fur

Intelligenzminderung 33%
Teratologie
Merkmale:


o Mentale Defekte
Nach Eliminierung des teratogenen Agens
o Hypoplasien der distalen Finger und
sollt sich eine sekundare, teratogene
Zehenendglieder mit Nageldysplasien
Entwicklungsstorung nicht wiederholen
o Leichte Ptosis
herabhangen des

Oberlids.
Thalidomid-Embryopathie

o Auch Fehlbildung der inneren Organe
1961: 5.000-12.000 fehlgebildete Kinder in 49
moglich
Landern nach Thalidomid Einnahme in SS.

Fehlbildungsspektrum:
Warfarin Embryopathie
o Defekte Ohren mit Taubheit
Nach in utero Exposition von Cumarin-
o Lahmung von Muskeln der Augen und
Derivaten (Marcumar) beobachtet
des Gesichts
Einschmelzungen des epiphysaren Knorpels
o Defektfehlbildung der Arme
Fuhrt bei Feten zum Bild der
o Defektfehlbilldung der Beine
Chondrodysplasia punctata
o Herz-, Darm-, Uterus-, und
o Mit flachem Gesicht bei relativ
Gallenblasenfehlbildung
groem Schadel
40% der Opfer starben vor dem 1. Lj

Zusammenhang zwischen Zeitpunkt und

Dauer der Einnahme und der Schwere der

Fehlbildung:



Alkoholembryopathie
Reanimation des Neugeborenen:
Mikrocephalie
o Primare Manahmen:
Psychointellektueller Retardierung
Taktile Reize Stimuliert
Hyperkinese
Atmung
Gestorte Feinmotorik
Warme beugt cold stress"
Charakteristische faciale Merkmale:
= metabolische Azidose durch
o Enge Ledspalte (Blepharophimose)
Sympathikus vor
o Telekanthus
Freimachen der Atemwege
o Ptosis (Hangelid)
nur bei Bedarf

o Steckdosennase
Vagusstimulation
o Etc.
o Primare Manahmen erfolgreich =
Schweregrad vom mutterlichen Alk-Konsum
Einsetzen einer suffizienten Atmung
abhangig
innerhalb von 30 sec.?
Nein:


Ventilation fur 30 Sekunden

Teratogenitat + Infektionserreger:
Evaluation:
Rotelvirus
HF > 100 02-Gabe
Zytomegalievirus
HF 60-100 Beatmung

fortsetzten
Amniogene Fehlbildungen:
HF <60 HDM 3:1 mit
Entsprechen ebenfalls Dysruptionen
120 Frequenz
zirkulare Konstriktionen oder Amputationen
o Reevaluation nach 30 sekunden

Beatmen und HDM:
Neonatologie 1 - postnatale Adaptationsvorgange
HF>100 02-Gabe

HF 60-100 Beatmung
Postnatale Zustandsdiagnostik: Beurteilt
HF <60 Adrenalin 0,1 - 0,3
werden vorallem Muskeltonus, Hautfarbe,
g pro kg/KG = L-Adrenalin in
Herzfrequenz
Schnellbeurteilung

100ml Nacl geben

unterstutzende Manahmen zur Atmungs und
Peripartale Asphyxie wahrend oder nach
10
Kreislaufadaptation ?
der Geburt einsetzenden Sauerstoffmangel
Apgar-Scores standardisierte Beurteilung in
des Neugeborenen mit Atemstorung und
1.,5., 10 Lebensminute
Kreislaufzusammenbruch
deutliche Azidose
Bestimmung des pH liefert ebenfalls eine
und reduzierter postnataler Zustand;
Einschatzung des Zustandes eines
Behandlung: suffiziente Reanimation
Neugeborenen
Respiratory Distress Syndrom -
Apgar-Score einteilung:
Atemnotsyndrom des Neugeborenen

o Herzfrequenz
Symptome: Tachypnoe, Einziehungen sternal,
o Atmung
subkostal, jugular
expiratorisches Stohnen
o Farbe
+ Nasenflugeln; Ursachen:
o Muskeltonus
o Postasphyxiesyndrom wet lung"=
o Reflex
verzogerte Resorption der Flussigkeit
Wenn Merkmal vorhanden: 2 Punkte, wenn
in den Alveolen
nur schwach : 1 Punkt, wenn gar nicht: 0
o Mekoniumaspirationssyndrom

Punkte
max. 10 Punkte. Zwischen 5-8

geht vorzeitiger Abgang des
Kind gefahrdet; unter 5
akute Lebensgefahr
Mekoniums in das Fruchtwasser
Neugeborenes wird in Expirationsstellung
voraus (mit 13% relativ haufig
von
geboren
diesen 13% entwickeln 5% ein MAS)
Lufteintritt: baut Oberflachenspannung,
o Persistierende pulmonale
Retraktionskraft und negativen interstitiellen
Hypertension PHH
Druck auf + Lungenflussigkeit wird resorbiert
o Surfactantmangelsyndrom
Nach 2-3 Atemzuge Residualvolumen
(Fruhgeburt < 35 SSW)
erreicht
o Konnatale Pneumonie
Kreilaufadaptation: pO2 steigt in Lunge
o Kardiale Fehlbildungen
dadurch sinken pulmonale Widerstande


Foramen ovale wird verschlossen da

peripherer Widerstand ; Ductus arteriosus

kann noch fur mehrere Stunden offen bleiben

A