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Meine
Schlaf-Lektüre
„Und die See wird allen neue Hoffnung
bringen, so wie der Schlaf die Träume
bringt daheim.“
- Christoph Kolumbus
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Editorial
Was hat es wirklich auf sich mit dem Schlaf? Wissenschaftler beschäftigen
sich seit Jahrzehnten mit seinem Sinn, seinem Nutzen, der richtigen
Einschlafzeit, den verschiedenen Schlafphasen und seiner nötigen
Regelmäßigkeit. Zuwenig ist nicht gut zuviel soll aber auch schaden. Und
wenn man seine Schlafenszeiten zu kontrolliert plant, soll er uns die
angestrebte Erholung sowieso vorenthalten. Apropos E rholung: Angeblich
erholen Frauen sich besser, wenn sie die Nacht ab und an alleine
verbringen. Dagegen sollen Männer umso tiefer ruhen, wenn sie jemand
an ihrer Seite haben. Studien zufolge gehen Menschen in Mitteleuropa um
kurz nach 23 Uhr zu Bett und wachen sieben Stunden und 14 Minuten
später auf. Man sollte sich aber davor hüten, dieser Norm allzu diszipliniert
nachzueifern, sonst wird man womöglich eher schlecht einschlafen.
Schlaf kommt ungebeten, unerfleht und ungezwungen doch am willigsten
und ist so auch am süßesten. U nd: Er kann so viel mehr sein, als nur die Phase
für unsere nächtlichen inneren Reparatur- und Erholungsprogramme.
Nämlich purer Genuss, der schon mit dem erschöpften sich auf die
Matratze gießen beginnt. Ein paar Mal nach links und nach rechts drehen,
bis man die perfekte Position gefunden hat, herzhaft gähnen und der
Körper beginnt sich zu entspannen. Die Atmung verlangsamt sich, wird
ruhiger, die Lungenflügel füllen sich mit Luft und langsam fallen der Stress
und die Sorgen des Alltags von uns ab. Eventuell noch ein paar Minuten
lesen oder ein paar Z eilen im Tagebuch notieren und nach wenigen
Minuten breitet sich eine wohlige Schwere in uns aus. Unser Körper und
unser Geist sinken immer tiefer in die Kissen.
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